AlphaOrange, 26. Juli 2010
Manchmal lohnt sich der zweite Blick – zumindest um festzustellen, dass beim TV doch nicht alle komplett lernresistent sind. Bei Mein Mann kann auf Sat.1 und League of Balls auf ProSieben scheinen jedenfalls aufmerksame Redakteure am Werk zu sein, die merken, wenn etwas nicht klappt. Und für Solitary stand nach der “Einzugsshow” die eigentliche Bewährungsprobe auf dem Programm.
Mein Mann kann – Folge 2
Einiges an Kritik war laut geworden nach der ersten Folge: Das Pokersystem, dessen sich die Show bediente, funktionierte überhaupt nicht, benachteiligte sehr deutlich die Paare, die nach den ersten Runden hinten lagen, weil die Führenden sie einfach permanent überbieten konnten ohne ihren Vorteil zu verlieren. Der Grund: Bei einem verlorenen Spiel wanderte das Geld nicht an die Gegner, sondern in einen Jackpot. Bei eigenem Versagen änderte sich also kaum etwas an den Chip-Verhältnissen.
Als ich mir am Freitag die zweite Folge ansah, war ich entsprechend erstaunt. Denn viel zu oft mussten wir schon erleben, dass sich Shows mit ganz offensichtlichen Schwächen durch ganze Staffeln gequält haben. Sat.1 hat die Regeln bereits nach der ersten Folge geändert: verspieltes Geld landet nicht mehr im Jackpot, sondern wird auf die anderen Paare aufgeteilt. Damit sind die Schwächen des Spielsystems noch längst nicht ausgemerzt, aber es wird schon deutlich interessanter. Auch sonst scheint an der Show gefeilt worden zu sein. Die Auftritte von Harro Füllgrabe gestalten sich dezenter, das Aufdecken der sinnlosen Hinweiskarten vor jeder Runde geht schneller und ohne große Spannungspausen von statten. Ich kann mir gut vorstellen, dass zur zweiten Staffeln noch deutlichere Änderungen stattfinden, die mitten in der Staffelproduktion nicht möglich waren. Und das Potential zu einer tollen Show hat Mein Mann kann allemal – und die Quoten mittlerweile auch.
League of Balls – Folge 2
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AlphaOrange, 23. Juli 2010
Gestern haben Sat.1, ProSieben und kabel eins (und sixx) ihr Programm für die kommende Saison präsentiert. Ich weiß nicht, ob es vielleicht einfach die Nachwirkungen der US-Upfronts sind, bei denen einem dutzende neue Serien um die Ohren gehauen werden, und der Eindruck einfach täuscht oder ob die Meinung berechtigt ist: Ich bin doch leicht enttäuscht von den Ergebnissen. Viel neues gibt es nicht. ProSieben verpasst die Chance, seine Comedy-Kompetenz auszuweiten, die neuen Sat.1-Shows klingen nicht berauschend und auf kabel eins werden noch große Probleme zukommen.
ProSieben
Einen umfassenden Überblick über die Pläne findet ihr hier. Ein paar Gedanken zum neuen Programm:
- Stromberg wird fortgesetzt: Ausgerechnet jetzt, wo sich die Stimmen mehren, dass sich das Format vielleicht überlebt habe – also genau das, was ich nach der dritten Staffel meinte – muss ich sagen: Ich freue mich. Staffel vier hat bewiesen, dass mutige Richtungsänderungen frischen Wind in die Serie bringen können. Wenn man diese weiterhin nicht scheut, kann auch die fünfte Staffel wieder ein toller Erfolg werden.
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AlphaOrange, 21. Juli 2010
Am vergangenen Samstag startete Solitary auf ProSieben erstmals im deutschen Fernsehen. Zum Auftakt der “härtesten Reality-Show der Welt” schrieb ich auf Quotenmeter.de unter anderem
Die Kandidaten gehen bis an die Schmerzgrenze [...]
und
[...] die Spiele selbst haben zumindest in der Auftaktepisode die Härte bewahrt, die man erwartet und erhofft hat und sicherlich auch zumindest in kleinen Kreisen zu kontroversen Diskussionen anregen wird.
Und das immerhin bei einer Adaption, die gegenüber dem Original entschärft sein sollte, um dem deutschen Publikum, das bei allzu kontroverser Reality schnell aufschreit, sowie den prominenten Kandidaten, deren unbedingter Siegeswille durchaus in Frage gestellt werden darf, gerecht zu werden. Stellt sich doch die Frage: Wenn die Softie-Version schon mit folterähnlichem Schlafentzug bis zur totalen Erschöpfung aufwartet, was geht dann in der US-Version ab?
Ich habe die vierte (und aufgrund der Abschaltung des Senders wahrscheinlich letzte) Staffel Solitary v4.0 in den letzten Tagen gesehen und kann sagen: Das meiste davon ist auch in der deutschen Version problemlos denkbar. Den Essenspielen mit ekligen Mischgetränken oder Unmengen Bananen steht das RTL-Dschungelcamp eigentlich in Nichts nach (bzw. ist eigentlich noch schlimmer). Aber man erkennt recht deutlich, was gestrichen werden musste, weil es klar Grenzen überschreitet, die in Deutschland unangreifbar scheinen. Und vielleicht ist das auch ganz gut so. Zwei der krassesten Beispiele – pikanterweise aus derselben Episode (4×02):
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AlphaOrange, 19. Juli 2010
Wer glaubt, in der Sommerzeit mache das US-Fernsehen Pause bis im Herbst die neuen Serien und neuen Staffeln starten, der irrt. Besonders das Kabelfernsehen gibt in den Sommerzeiten ordentlich Gas und startet durchaus ambitionierte neue Serien, während man bei den Networks neben allerlei Ausschussware und Restposten abgesetzter Serien nur vereinzelt Neustarts zu sehen bekommt. Insgesamt läuft aber mehr als genug – zu viel, um es alles durchzuschauen. Daher nur ein kleiner Ausschnitt und der Überblick über die Piloten dreier Shows, die aus ganz unterschiedlichen Gründen mein Interesse geweckt hatten.
Haven (Syfy)
Drei Gründe, weshalb Haven unbedingt auf meinen Sommerfahrplan gehörte: Zunächst einmal läuft nicht besonders viel Sciencefiction bzw. überhaupt Phantastik im US-Fernsehen (vom deutschen mal ganz zu schweigen). Als Genre-Fan nimmt man erst einmal alles was kommt; aussortieren kann man später noch. Haven ist konzipiert als Adaption von Stephen Kings The Colorado Kid. Ich hab zwar wenig Interesse an Kings Büchern, aber allein, dass man einen renommierten Horror-Autor adaptiert, weckt Interesse und Ansprüche. Und zu guter letzt zeigte im letzten Jahr bereits Warehouse 13, dass Syfy nach ein paar Jahren voller ganz übler Serien durchaus noch in der Lage ist, auch abseits seiner Prestige-Franchises (Galactica, Stargate) unterhaltsames Fernsehen herzustellen (was ironischerweise bei den genannten Franchises immer schlechter gelingt).
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AlphaOrange, 18. Juli 2010
Der gestrige Abend stand bei ProSieben unter dem Motto “Next Level Entertainment”. Worin sich das äußerte? In erster Linie darin, das Telefonspiel für die Werbepausen nicht nur auf eine Sendung zu beschränken, sondern es auf den ganzen Abend strecken zu können. Und zwei neue Spielshows sowie eine neue Staffel einer bekannten Show gab es auch noch – werfen wir einen Blick drauf:
Solitary – Besiege dich selbst
Aus den USA importiert wurde die “härteste Realityshow der Welt” auf doppelte Sendezeit gestreckt, in der Hälfte der Drehtage produziert und mit einer Gruppe C-Prominenz von Martin Kesici bis Funda Vanroy besetzt. Klingt furchtbar, war es aber nicht. Da die Show nichts von ihrer Härte eingebüßt hat (ich sah am gleichen Abend die Auftaktfolge von Solitary v4.0 und fand sie harmloser) halten die Promis ihre Selbstinszenierung nicht einmal einen Tag durch. Das Szenario ist spannend, mitreißend und dramatisch: neun Kandidaten leben zehn Tage lang völlig isoliert in kleinen spartanischen Wohnkammern und werden physisch wie psychisch belastenden Spielen ausgesetzt. Nur alles, was ProSieben dazuerfunden ist, erwies sich als überflüssig: Sonya Kraus nervt als Moderatorin oder vielmehr Ansagerin, die Vorstellung und das gemeinsame Kennenlernen der Kandidaten, die sich im Spiel sowieso nicht sehen, zieht sich über die halbe Sendung. Kann nicht mal jemand den deutschen Trend umkehren, ständig alles auf zwei Stunden aufzublasen?
Meine ausführliche Rezension der Auftaktsendung findet ihr hier auf Quotenmeter.de.
Next Level Entertainment Faktor: positiv.
Elton versus Simon – Die Show (2. Staffel)
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AlphaOrange, 17. Juli 2010

Auch wenn die Begriffe Sat.1, Spielshow und Britt Hagedorn wohl bei so manchem die Alarmglocken schrillen lassen: Mit Mein Mann kann startete gestern eines der zumindest auf dem Papier wohl interessantesten Sommerformate. So besaß Sat.1 endlich mal wieder den Mut, eine eigene Show von Grund auf selbst zu konzipieren und versuchte an die glorreichen Traditionen, die in der Vergangenheit die Schillerstraße oder Genial Daneben hervorgebracht hatten, anzuknüpfen.
Das Konzept: Vier Frauen sitzen an einem Pokertisch mit Britt als Dealerin. Ihre Einsätze entsprechen dem Vertrauen, dass sie ihren Männern in bestimmten Aufgaben entgegenbringen. Schafft der eigene Mann es wohl, fünf Chili-Schoten in 45 Sekunden zu essen? Oder vielleicht sogar sieben. Der Mann, dessen Frau ihrem am meisten zugetraut hat, muss die Aufgabe schließlich auch meistern, damit alle gesetzten Chips gewonnen werden – andernfalls landen diese in einem Jackpot für die nächste Runde. Zwischendurch muss sich zweimal das Paar mit dem jeweils niedrigsten Chipstapel verabschieden, bevor es im Finale zur entscheidenden Aufgabe kommt. Wer am höchsten pokert, muss die Aufgabe auch bestehen (lassen), sonst gewinnt das andere Paar alles.
Ich kann Sat.1 eigentlich nur noch einmal loben, den Mut aufgebracht zu haben, etwas neues zu probieren und dabei auch wirklich auf ein komplexes Konzept zu setzen und nicht wie derzeit bei ProSieben simpelste Genrevariationen als Innovation zu verkaufen. Mein Mann kann hat ein wirklich hervorragendes Potential – aber daran muss noch ordentlich gefeilt werden. Mehr …
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AlphaOrange, 16. Juli 2010
WM vorbei, jetzt gilt es noch einige Staffelreviews nachzuholen: Doctor Who, die fünfte Staffel der neuen Serie.
Es ist halt nicht alles Gold, was … aus der Feder von Steven Moffat rinnt. Das mussten dieses Jahr wohl einige Fans feststellen, deren Erwartungen sich seit der Verkündung, dass der “Moffmeister” die Nachfolge von Russell T. Davies als Showrunner von Doctor Who antritt, ins Astronomische geschraubt haben. Betrachten wir die fünfte Staffel als einen Richtungsweiser, was in den nächsten Jahren mit der Serie noch alles möglich sein sollte.

Der Doctor soll tatsächlich zu den Sternen reisen? Die BBC-Verantwortlichen stehen Moffats obskuren Ideen noch skeptisch gegenüber.
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AlphaOrange, 15. Juli 2010
Was wurde nicht alles von Fanseite schon über die Ausstrahlungspolitik ProSiebens bezüglich der Simpsons diskutiert. Die einen machten so lange Radau bis ihr gottgegebenes Recht auf zwei Folgen Simpsons pro Abend wieder erfüllt wurde, die anderen äußerten Befürchtungen, der Overkill von mittlerweile 16 Folgen pro Woche könnte einen Ermüdungseffekt bewirken, der der Serie nachhaltig schaden könnte. Wie wir heute wissen, ist das nicht eingetreten. Die Simpsons laufen in Deutschland eigentlich besser als je zuvor. Und den Posten als Serie mit den meisten Folgen pro Woche haben sie auch schon verloren.* Den vergebe ich (ohne alle anderen Serien zu checken) an Two and a Half Men. Zählen wir zusammen:
- ProSieben: Zwei Folgen am Dienstagsabend, die in der selben Nacht wiederholt werden. 4 Folgen.
- kabel eins: Zwei Wiederholungen des Vortages am Vormittag, zwei weitere Folgen am Nachmittag und das von Montag bis Freitag. 20 Folgen
Ich schätze mal, das wird sich in den kommenden Monaten auch nicht wesentlich verändern. Denn nun wird es richtig overkill-verdächtig: Gemäß Angaben von Quotenmeter.de kommen ab 1. September auch noch Ausstrahlungen im Pay-TV dazu:
- TNT Serie: Drei Folgen pro Werktag, alle mit Wiederholung in derselben Woche. 30 Folgen
Macht summa summarum 54 Episoden Two and a Half Men pro Woche. Und der Erfolg wird vermutlich nicht abreißen. Da könnten selbst die Simpsons gelb vor Neid werden – wenn sie’s nicht schon wären.
Übrigens laufen auf TNT Serie dann die Folgen der ersten vier Staffeln. Wer bis dahin nicht warten will: kabel eins zeigt derzeit die vierte Staffel. ProSieben zeigt derzeit die dritte Staffel (haben den kleinen Schwestersender zuletzt rückwärts überholt). Der Schweizer Sender SF2 sendet derzeit die zweite Staffel. Und im österreichischen ORF1 startet noch in diesem Monat wieder die erste Staffel. Wozu bloß Pay-TV?
* Ich habe keine Ahnung, ob, wo und wie oft Die Simpsons im Pay-TV laufen. Allerdings müssten es demnächst dann schon 38 Folgen pro Woche sein, um mit Two and a Half Men mithalten zu können.
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AlphaOrange, 14. Juli 2010
Brauchte es überhaupt noch einen Beweis, dass Telefonscherze allerhöchstens ins Radio gehören? Schließlich lernte bereits Sat.1 einst mit Bodo Bach, dass sich diese Radioinstitution nicht einfach ins Fernsehen übertragen lässt und stellte Bodo Bach – Bei Anruf Lachen nach kurzer Zeit wieder ein (mehr dazu in den Kommentaren).
Wie dem auch sei, ProSieben hat nun für den ultimativen Beweis gesorgt, denn die neue Comedy Phreak entpuppte sich mehr als Zuschauer- denn als Telefonverarsche.
Das waren nicht einmal die Geschichten an sich und die waren schon so unglaublich klischeehaft und uninspiriert, dass sie selbst für’s Radio zu schlecht gewesen wären (wo man sowas mittlerweile sicherlich ohnehin durch gestellte Anrufe ersetzt hat). Da ist der abgedrehte Kiffer, der im Friseursalon nach Haaren zum Rauchen fragt oder der Ganove, der sich bei der Schönheitsklinik nach einer OP zur Identitätsveränderung erkundigt. Einfallslos, platt und immer derart heillos übertrieben, dass eigentlich jeder Angerufene den Scherz direkt durchschauen müsste. Zumal auch noch jedes Mal mit einer total unnatürlich verstellten Stimme gesprochen wird – davon wird es weder lustiger noch überzeugender. Wirklich intelligente Geschichten, die skurril und doch irgendwie glaubwürdig zugleich sind, was einen gelungenen Telefonstreich ausmacht, gab es überhaupt nicht (okay, der Türsteher, der sich nach einer Maniküre erkundigte war eine ganz nette Idee).
Nein, den Beweis, dass sich Telefonstreiche nicht für’s Fernsehen eignen, beweist ProSieben mit den dazugehörigen Bildern, abwechselnd durch die Geschichte illustrierenden Animationen und Aufnahmen der Angerufenen mit der versteckten Kamera. Beginnen wir mit dem harmlosen Teil: Wenn Leute sich alleine mit einem nervenden Anrufer, der wohl weit, weit weg ist, herumschlagen müssen, fallen die Reaktionen unglaublich unspektakulär aus. Nichts gegen die Passantenreaktionen etwa von comedystreet. Aber den Vogel schießen die Animationen ab. Anrufer und Angerufener werden durch Standbilder mit animierten Mündern dargestellt, dann wird die Geschichte dargestellt, indem den Figuren zum Beispiel Schnurrbärte oder Toupès aufgesetzt werden. Einfach nur lachhaft, billig und peinlich. Ist lange her, dass ProSieben etwas schlechteres ins Programm gehievt hat.
Davor lief übrigens das Dschungelcamp-Spezial von switch reloaded. Und ich habe mich immer wieder gefragt, ob das denn wirklich nicht von RTL gedreht wurde, soviel Hass wie die Autoren eine Stunde lang über Lena Meyer-Landrut ausschütteten.
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AlphaOrange, 12. Juli 2010
Die WM 2010 in Südafrika ist vorbei, Spanien hat in der Verlängerung gegen die Niederlande den Titel geholt. Und bevor dieses Blog wieder verstärkt zur Bloßstellung peinlichen Trash-TVs und Rezension unserer geliebten TV-Serien zurückkehrt (und ich weiß ja, dass das der einzige Grund ist, weshalb ihr überhaupt vorbeischaut), die WM in der Retrospektiven: Wurde es wirklich “die beste WM aller Zeiten” wie es Sepp Blatter schon verkündete bevor überhaupt das erste Spiel angepfiffen war?
Die Organisation
Natürlich lässt sich darüber aus dem fernen Deutschland nicht besonders viel sagen, aber man denke bloß an die Horrorszenarien, die in den vergangenen Jahren ausgemalt wurden. Da wurde gemunkelt, die Stadien würden nicht fertig, das Verkehrsnetz sei nicht genug ausgebaut, die Fans zu den Stadien zu bringen und es wurden beständig Befürchtungen geweckt, dass jeder Besucher, der den Fuß vom Hotel- oder Stadiongelände setzt, sofort ausgeraubt oder von Straßengangs erschossen würde. Klar war die Organisation nicht perfekt. Da war mal der Trainingsplatz unbespielbar oder das Hotel illegal gebaut. Aber im Großen und Ganzen insbesondere vor dem Hintergrund des Abenteuers, eine Weltmeisterschaft in Afrika stattfinden zu lassen, kann sich die Organisation sicherlich sehen lassen und sollte einer weiteren Afrika-WM irgendwann in der Zukunft sicherlich den Weg geebnet haben.
Die Qualität der Spiele
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